Auswandern – eine Anleitung in 9 Schritten

Jedes Jahr verlassen 150-200.000 Deutsche ihre Heimat, um ihr Glück im Ausland zu finden – Tendenz steigend. Die Gründe sind unterschiedlich: hohe Unzufriedenheit mit den Gegebenheiten hier vor Ort,  hohe Lebenshaltungskosten, Steuerabgaben, schlechtes Wetter und vieles mehr.

Doch wie schafft man es, dem kalten und nassen Deutschland, Österreich und der Schweiz den Rücken zu kehren auch erfolgreich woanders Fuß zu fassen, zu arbeiten, zu leben?

Wenn Sie mit dem Gedanken spielen auszuwandern, hier 9 Schritte, damit aus dem Auswander-Traum kein Albtraum wird.

(Anmerkung: Dieser Artikel wurde in einem Flugzeug geschrieben, von jemanden, der tut, wovon er schreibt und nicht bei anderen recherchiert, sprich abschreibt. 😉 Markus Dan bereist seit Jahren mit seiner Familie die Welt. weiß, wovon er redet, denn er hat es selbst erlebt. 😉

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Das Selfie des Autors.

 

Zuerst gehe ich einfach einmal davon aus, dass Sie in ein warmes, sicheres Land mit ähnlichem Komfort wie zuhause wollen.

Ich gehe auch davon aus, dass Geld sehr wohl eine gewisse Rolle spielt: Entweder haben Sie welches, oder Sie haben sehr wenig. Beides ist in Ordnung.

(Falls Sie Multimillionär sein sollten, wird Sie dieser Artikel nicht so sehr betreffen. Falls nicht, dann betrifft er Sie sehr wohl). Gehen wir es also an.

1. Werden Sie sich klar: Warum will ich weg?

Warum wollen Sie weg? Ist es das Wetter? Suchen Sie einen besseren Job? Abenteuer? Weniger Steuern? Wollen Sie Ihren Lebensabend in einem warmen und günstigen Land genießen ? All das ist völlig legitim. Hier nun meine Erfahrungen dazu. Es gibt tatsächlich Länder, die warm, günstig und sicher sind. Thailand, Malaysia, Ecuador, um nur einige zu nennen. Und mit günstig meine ich, dass Sie mit 800-900 Euro im Monat gut über die Runden kommen können.

Sie leben damit kein totales Luxusleben. Aber in einem Land, in dem das Durchschnittsgehalt 200-300 Euro beträgt, kommt man mit dem Dreifachen recht gut durch … solange man sich an die einheimischen Gegebenheiten anpasst und nicht jeden Tag in einem Vier-Sterne-Hotel isst. Und, hey, ich habe Leute gesehen, die mit 500 Euro über die Runden kommen. Muss nicht sein, ist aber möglich.

Koffer zu und ... los gehts.
Koffer zu und … los gehts.

Viele, die im Ausland entnervt aufgegeben haben, hatten völlig falsche Vorstellungen von einem Leben in ihrem Traumland. Und dazu gehört natürlich auch die Frage, zu welcher Gruppe Sie gehören:

  • Wollen Sie im Ausland komplett neu starten, arbeiten, ein eigenes Unternehmen gründen?
  • Oder wollen Sie mehr von Ihrer Rente haben?
  • Vielleicht wollen Sie – quasi als Test- auch erst einmal nur überwintern?

Hier legen sich die Grundsteine dessen, was Sie wissen müssen, von selbst. Denn als zukünftiger Unternehmer sind Fragen nach der Bürokratie, den erhobenen Steuern usw. wichtig. Für den Rentner möglicherweise eher die Qualität der Krankenversorgung und das Klima. Nehmen Sie sich einen Zettel und schreiben Sie klar auf, warum Sie von hier weg wollen. Und was Sie von einem Leben in einem anderen Land erwarten. Und dann kürzen Sie die Erwartungen um die Hälfte und fragen sich, ob Sie es noch immer wollen. Wenn ja, lesen Sie weiter … 😉

2. Meiden Sie Touristenzentren

Warum? Weil Touristenzentren für … Touristen sind! Und zum Leben zu teuer (und für meinen Geschmack auch zu laut, zu nervig und zu stressig). Keine Parkplätze. Teure Restaurants am Strand. Nervige Touristen. Oder Einheimische, die einem an jeder Ecke das Geld aus der Tasche ziehen wollen.

pattaya
Für Geld gibt es alles. ALLES.

Und das ist das Schlimmste: Selbst die freundlichsten Menschen werden mit den Jahren in einer Touristengegend hart und unfreundlich. Sie sehen dann in jedem Weißen nur einen wandelnden Bankautomaten, aus dem es so viele Euros wie möglich zu holen gilt, bevor er das Land verlässt. Touristenzentren haben Ihren Vorteil. Es ist sehr fein, sich von Zeit zu Zeit einmal in einem großen Supermarkt mit allem Notwendigen einzudecken. Oder auch mal in einer Shopping-Mall zu schmökern.

Aber Sie müssen sich dessen bewusst sein, dass praktisch alle Shopping-Malls der Welt sehr, sehr ähnlich sind. Mit den ähnlichen Produkten, die Sie auch bei sich zuhause finden. Und zwar zu praktisch den gleichen Preisen. Vielleicht ein wenig billiger … oder teurer.  

3. Arbeiten Sie auf keinen Fall vor Ort

Was ich auf keinen Fall empfehle ist in egal welchem Land zu arbeiten. Um bei den Beispielen zu bleiben: Wenn Sie einen Job in Thailand suchen, ist das nicht besonders clever. Warum? Solange Sie keinen qualifizierten Beruf in der Touristikbranche haben, werden Sie sich mit Jobs noch schwerer tun als Einheimische. Sie kennen die Sprache nicht, die einheimischen Gegebenheiten, einfach nichts. Kein guter Start. Und erst recht nicht die Jobauswahl …

Der beste Job, den ich je hatte ...
Die Fischfabrik: Der beste Job, den ich je hatte …

Plan B natürlich: Das Restaurant/Bar/Café. Passendes bitte ankreuzen. Erstens sind Sie nicht der Einzige/Erste, der auf diese Idee gekommen ist. Sorry. Und zweitens ist es ein hartes, hartes Geschäft. Fragen Sie nur einen Bekannten, der in diesem Gewerbe arbeitet. Es ist woanders nicht besser, glauben Sie mir. Ich habe es mit eigenen Augen gesehen. Haben Sie Erspartes und wollen davon knabbern? Auch dieses wird eines Tages (eher früher als später) verschwinden. Sie müssen dafür nicht einmal übers Ohr gehauen werden. Inflation, Verfall/Entwertung der eigenen Währung, Bankenprobleme im eigenen Land auf der einen Seite, Unfall, Krankheit und anderes auf der anderen Seite kann passieren … und das Ersparte schwindet schneller als geplant.

Was dann? Mein Tipp: Bauen Sie sich hier, jetzt, heute ein Nebeneinkommen auf, das Sie mit dem nötigen Kleingeld versorgt. Wenn Sie in München mal 1500 Euro nebenbei verdienen, ist das fein. Aber auch nicht mehr. In Malaysia können Sie davon leben. Einen Steinwurf vom Strand entfernt. Wie sollen Sie Geld verdienen? Internet + Telefon. Bauen Sie sich ein zweites Standbein mit einem Mini-Business auf, mit dem Sie harte Euros verdienen … die Sie in einem Günstig-Land ausgeben. Wie genau das geht erfahren Sie in meinem kostenlosem Online Seminar hier.

 

4. Mein Haus. Meine Regeln

Seien Sie sich eines bewusst: Ab jetzt sind Sie der Ausländer. Solange Sie nicht zuhause sind, gilt grundsätzlich, dass die lokale Bevölkerung mehr Rechte hat als Sie. Als Ausländer benötigen Sie für alles und jedes eine Genehmigung. Für den Aufenthalt ein Visum. Das ist für den Anfang mal das Wichtigste.

Kommt nur Ausländer, wir warten auf Euch.
Kommt nur, wir warten auf euch.

Mit dem Arbeitsvisum würde ich mich gar nicht herumschlagen. Ist auf jeden Fall kompliziert. Und, wie im vorangegangenen Punkt gezeigt, ist es besser, schon mit einer Einkommensquelle in das Land zu kommen … anstatt sich erst eine aufbauen zu müssen! Ich meine das ernst: Wenn Sie kein Rentner sind und eine fixe Einnahmequelle haben – Ihre Rente, bauen Sie sich eine solche fixe Einkommensquelle auf! Sie wissen, ein Lokal oder eine Bar sind schon hierzulande eine mühsame Angelegenheit. Was glauben Sie, wie es erst woanders ist?

Ich kann es nicht oft genug sagen: Mit 1000 Euro kommen Sie bei uns nicht weit. Aber in anderen Ländern bringen Sie damit problemlos Frau und zwei Kinder durch! Sie kennen den Ausspruch: Andere Länder, andere Sitten. Hiermit sind nicht nur Kultur und Brauchtum gemeint. Das, was Sie tun möchten, und wie Sie sich verhalten, muss im Einklang mit den Gebräuchen vor Ort stehen. Es gibt gewisse Regeln. Und andere nicht. Erkundigen Sie sich unbedingt vorher, was man darf und was nicht. Erkundigen Sie sich unbedingt vorher, was in den jeweiligen Ländern die jeweiligen Sitten sind. Und Unsitten.

5. Verabschieden Sie sich von zu hohen Erwartungen

Sie leben in der Ersten Welt. Egal wie dreckig es Ihnen geht … vier von fünf Menschen auf diesem Planeten würden sofort mit Ihnen tauschen! Seien Sie sich dessen bewusst. Mit einer chromblitzenden Diskothek werden Sie in einer ländlichen Region in Tibet sicher wenig Erfolg haben. Den erwähnten großen Supermarkt gibt es auch nicht immer und überall. Auch sind hygienische Umstände, Straßenverhältnisse, medizinische Versorgung, Wartezeiten, das Zeitverständnis im Allgemeinen und noch viel, viel mehr anders als in westlichen Ländern.

„Westliche Länder“, dazu zählen ein Großteil Europas, Nordamerika, Australien, Japan, Singapur und Süd-Korea, halten den Welt-Spitzenstandard in diesen Bereichen. Selbst „arme“ europäische Länder wie Rumänien, Serbien oder die Ukraine haben höhere Standards als praktisch ganz Afrika, der Großteil Asiens und Süd-Amerikas. Das sind 4/5tel der Welt!

Finde selber heraus, wie das geht ...
Finde selber heraus, wie das geht …

Anderen Länder haben andere Standards. Achtung, ich sage „andere“ und nicht „geringere“. Auch in anderen Ländern schaffen es Leute, vernünftig aufs Klo zu gehen, nicht viel mehr Verkehrstote zu produzieren als bei uns, oder ein sehr gutes Essen auf den Tisch zu stellen (meistens sogar gesünder und leckerer als hier). Aber es ist sehr, sehr vieles manchmal sehr, sehr anders. Und dass Sie in manchen Ländern kein Klopapier finden werden, ist schon mal so eine Sache, an die man sich gewöhnen muss. 😉 Auch was Wartezeiten in Ämtern, die Qualität von ausgeführten Handwerksarbeiten oder der Straßenverkehr im Allgemeinen anbelangt … es gelten andere Regeln. Deren Regeln. Und an diese müssen Sie sich anpassen!

6. Niemand will Sie haben

Seien wir uns ehrlich: Solange Sie kein Millionär sind, will Sie keiner haben. Klar, es wird geduldet, dass Sie als Tourist, als Gast sozusagen, kommen und möglichst viel von Ihrem Geld dalassen. Und dann wieder verschwinden. Aber verabschieden Sie sich von dem Gedanken, dass man mit offenen Armen auf den gescheiten, weißen Mann aus Europa gewartet hat. Selbst wenn es zutreffen sollte, behalten Sie es einfach für sich. Es wird auch in den meisten Fällen offensichtlich sein, dass Sie ein Ausländer sind.

Mit Ihrer hellen Haut fallen Sie einfach überall auf der Welt auf (und üben auch eine magische Anziehung auf die einheimische, weibliche Bevölkerung aus … was durchaus, hmm, schmeichelhaft ist). Aber das bringt nicht immer Vorteile. Vor allem, wenn Sie durchklingen lassen, wie schlecht alles ist (gemessen am deutschen Standard). Oder dass Sie alles besser wissen. WWenn man glaubt, dass Sie den Einheimischen die Arbeit wegnehmen wollen. Oder deren hübsche Töchter.

eselsmissbrauch
Oder den heimischen Esel missbrauchen

Mein Tipp daher: Bleiben Sie unter dem Radar. Wenn Sie Geld haben, lassen Sie es sich nicht anmerken. Tragen Sie Reichtum auf keinen Fall zur Schau. Lassen Sie die Rolex zuhause oder kaufen Sie sich vor Ort eine gefälschte. So wie es die meisten anderen auch tun. Werfen Sie nicht mit Geld um sich. Zeigen Sie es nicht. Es könnte die falschen Personen anziehen. Oder unnötige Aufmerksamkeit erregen.

7. Lassen Sie deutsche Unarten los

Seit den 1990er Jahren geht es für die deutschen (und auch österreichischen, weniger Schweizer) Touristen bergauf.

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Es geht bergauf!

Bis dahin sind diese im Ausland durch eine fehlende Kinderstube unangenehm aufgefallen. Großmäuliges Auftreten, besoffenes Gröhlen und protziges Gehabe mit der (schmalen) Urlaubskasse in einem relativ armen Land. So kannte man die Deutschen. Das ist heute glücklicherweise vorbei. Denn das machen jetzt die Russen. Viel lauter. Viel großkotziger. Und viel arroganter. Der Dank geht an die neureichen Ruskis, die es dem deutschen Hausmeister wieder erlauben, im Urlaub gewohnt großspurig und arrogant aufzutreten … aber trotzdem nicht der größte Kotzbrocken vor Ort zu sein. Besonders, wenn Sie dauerhaft woanders leben und sich etwas aufbauen wollen: Seien Sie bescheiden, zurückhaltend und sehr, sehr freundlich. Sie sind ein Gast. Verhalten Sie sich so, dass es leicht fällt, Sie zu akzeptieren. Und akzeptieren Sie die lokalen Gewohnheiten.

8. Leben Sie mindestens drei Monate an einem Ort, bevor Sie sich fix entscheiden

Es ist nicht möglich, nach 2zwei Wochen Urlaub sagen zu können: Das ist es, hier will ich meine Kinder aufwachsen sehen. Ein Urlaub lässt meistens ein sehr optimistisches Bild von dem jeweiligen Ort entstehen. Seien Sie sich dessen bewusst. Wenn Sie ernsthaft ans Auswandern denken, nutzen Sie diese zwei Wochen, um sich die Gegend anzusehen. Mieten Sie sich ein Auto und fahren Sie ein, zwei Stunden in alle Richtungen um zu sehen, wie es außerhalb der Touristengegend ist. Übernachten Sie ein, zwei Nächte in einem kleineren Ort, nur um mal zu sehen, wie die lokale Infrastruktur ist. Erkundigen Sie sich nach der medizinischen Versorgung, nach Einkaufsmöglichkeiten, dem Wetter und allem, was Ihnen wichtig ist.

Regen? Nur in der Saison ...
Regen? Nur in der Saison …

Reden Sie mit den Einheimischen, wenn möglich. Fragen Sie, wie es außerhalb der Saison ist. Im Winter oder in der Regenzeit. Fragen Sie, was den Leuten an ihrem Ort gefällt, und fragen Sie sehr höflich und vorsichtig, was ihnen nicht gefällt. Wenn Sie mit den Antworten zufrieden sind und sich für einen Ort entscheiden, leben Sie unbedingt zwei, drei Monate außerhalb der Saison dort! In der Saison ist es immer schön, das Wetter immer gut. Aber die Saison dauert meistens nur ein paar Monate. Sie wollen wissen, wie es sonst dort ist.

Wichtig dazu:

Ich bin im Laufe der Jahre auf eine Möglichkeit gestoßen, wie Sie sehr, sehr billig, teilweise sogar kostenlos, verreisen und Urlaub machen können! Und das absolut legal. Praktisch für jeden sehr leicht machbar. Doch bei allen Plänen und Zielen – vergessen Sie nie die Unterschiede, die in anderen Ländern auf Sie zukommen werden. Es ist anders als hier. Und das ist gut so. Meiner Erfahrung nach bekommt man nach etwa einem Monat an einem Ort ein gewisses „Gefühl“ dafür.

Man muss etwas tun, arbeiten. Diesen Artikel zu schreiben, ist beispielsweise meine Arbeit. Für diese „Arbeit“ brauche ich nur einen Laptop und Internet-Anschluss – den es praktisch überall auf der Welt gibt (Kuba, Nord-Korea und einige andere autoritäre Diktaturen ausgenommen). Am Vormittag „arbeite“ ich, am Nachmittag geht es an den Strand, die Gegend erkunden, bummeln. Nach einem Monat habe ich in etwa einen Rhythmus … und kann mir vorstellen, wie das Leben hier wäre. Sie lernen die lokalen Gewohnheiten, die Stärken und Schwächen der Gegend kennen.

Wenn Sie so etwas auch wollen, dann melden Sie sich zu meiner Online Schulung an. Es ist kostenlos.

Sei es die Mentalität, Schwierigkeiten mit Behörden, schwankende Internet-Verbindung oder auch Beschaffung von Material, das Sie benötigen – es gibt viele Faktoren, die Ihre Pläne verzögern oder Ihnen sogar einen Strich durch die Rechnung machen können. Ein Beispiel? Die Kanaren. Ich habe erst vor Ort herausgefunden, dass das Meer das ganze Jahr über eiskalt ist! Ein Horror, wenn man Wasser liebt und das warme der Andamanensee liebt. 😉

 

9. Unterschätzen Sie nicht die Anpassungsphase

Ich komme immer wieder auf das Geld zurück (da es für 98% der Auswanderwilligen eben ein Thema ist). Ohne Moos nichts los. Das gilt in anderen Ländern ebenso wie in Deutschland. Selbst wenn Sie viel Geld haben empfehle ich, eine weitere Einkommensquelle zu haben … einfach um unabhängiger zu sein! Es ist unwahrscheinlich, dass Sie dort, wo Sie hinwollen, einen Job bekommen. Oft sogar unrealistisch. Also gehen Sie am besten gar nicht davon aus.

Es ist sehr schwer und kann lange dauern, bis Sie sich ein lokales Geschäft aufgebaut haben. Es ist unrealistisch, zu glauben, dass man Sie mit offenen Armen empfangen wird … vor allem, wenn Sie kein Geld haben. Sie werden sich eine Zeit lang anpassen müssen. Eine Wohnung, ein Haus suchen müssen. Infrastruktur und Logistik abklären. Auto, Mofa oder ähnliches. All das dauert. Wochen. Monate. Rechnen Sie damit. Vor allem, wenn Sie eine gewisse Freiheit haben wollen und nicht das Erstbeste nehmen müssen, das sich Ihnen anbietet. Und sich dieses dann schönzureden versuchen, weil Sie keine andere Wahl hatten.

Für das Rückflugticket
Für das Rückflugticket

Es ist einfach viel, viel besser, wenn Sie ein finanzielles Polster und bei Ihrer Suche keinen Druck haben! Weil eben Geld reinkommt. Oder Ihr „Job“ im Internet ist. Unterschätzen Sie nicht die finanziellen Mittel, die nötig sind, um diese Startphase zu überbrücken.

Hier noch einige Praxistipps und absolute Verbote, an die Sie sich halten sollten. Sie könnten sonst des Landes verwiesen oder, schlimmer, im Gefängnis landen. Oder unter der Erde.

Tipps, wie es nicht läuft

Zugucken, wie es nicht sein sollte – „Goodbye Deutschland”

Hilfreich ist es auf jeden Fall, wenn Sie sich Reportagen wie „Goodbye Deutschland“ ansehen. Dort sehen Sie einmal, wie es nicht geht. Aber Sie können sehr viel über Land und Leute lernen (was Ihnen in der Vorbereitung und Entscheidungsphase helfen wird).

Halten Sie sich fern von Politik und Kriminalität

Kümmern Sie sich um Ihre eigenen Angelegenheiten! Gehen Sie auf keinen Fall in die Politik. Niemand lässt sich gern sagen, was er tun soll. Vor allem nicht von einem „Ausländer“ (der Sie nun mal sind). Das selbe gilt für Kriminalität, denn diese Herrschaften sind nicht sehr zimperlich, wenn es darum geht, ihr Territorium zu verteidigen. Ich gehe davon aus, dass diese Warnung für meine Leser nicht zutrifft und es auch selbstverständlich ist … aber ich finde immer wieder Leute mit sehr „kreativen“ Geschäftsideen (Stichwort: Drogen) … die kurzfristig vielleicht lukrativ scheinen, aber keinen langen Atem haben. Oft tatsächlich nicht.

 

Religion ist oft ein heikles Thema

Es gibt wenige Länder wie Deutschland, Österreich und die Schweiz, in denen man Religionen gegenüber so tolerant ist. In vielen Fällen ist dies nicht der Fall. Wenn Sie praktizierend gläubig sind, sehr gut. Suchen Sie sich Ihre Gemeinschaft, diese wird Ihnen sehr wahrscheinlich auch bei der Integration helfen.

 

Seien Sie vorsichtig bei Expats

„Expats“ sind „Expatriots“, also Auswanderer wie Sie … nur auf Englisch. In den meisten schönen Gebieten gibt es eigene „Ausländer-Kommunen“, Gebiete, in denen sich Leute aus einem bestimmten Land vermehrt niedergelassen haben (eigentlich so wie in den meisten Großstädten in Europa auch). Ich habe gelernt, diese sehr vorsichtig zu betrachten, fast distanziert. Es ist am Anfang hilfreich, in der gleichen Sprache und Mentalität Eindrücke aus erster Hand zu bekommen.  Langfristig ist es jedoch einer Integration meiner Meinung nach eher nicht förderlich. Aber, das ist nur meine Meinung.

 

Fazit: Auswandern – aber clever!

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Eigentlich ist es im Ausland fast so wie überall im Leben: Mit der nötigen Vorbereitung, gesammelten Informationen, einem finanziellen Polster und einem gesunden Maß an Realitätssinn ist vieles möglich. Die längste Reise beginnt mit dem ersten Schritt. Mein Tipp für Ihre nächsten beiden Schritte: Lassen Sie mich Ihnen zuerst meinen „Trick“ zeigen, Sie sich finanzeill für das Auswandern vorbereiten können. Absolut legal und risikolos! Ich zeige Ihnen dann auch noch Möglichkeiten, die ich verwende, um weitere Einkommensquellen aufzubauen.

Klicken Sie dazu einfach auf diesen Link und melden Sie sich jetzt zu der kostenlosen Online Schulung an.

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Auswandern nach Thailand & Co. – machen Sie es erfolgreichen Auswanderern nach

Natürlich sind es nicht nur diese 8 Schritte, die Sie dazu befähigen, im Ausland erfolgreich Fuß zu fassen. Dazu gibt es viel zu viele, oft auch landesspezifische Unwägbarkeiten, ebenso wie auch Ihre eigene Persönlichkeit mit hinein spielt, inwiefern Sie es leichter haben könnten als andere. Doch nach wie vor  sind Informationen das A und O. Daher haben wir auch weitere Informationen für Sie zum Thema “Auswandern nach Thailand und Co.” zusammengetragen.

Lernen Sie von David Seffer, der seinen Traum vom Auswandern nach Thailand bereits vor etlichen Jahren erfolgreich in die Tat umgesetzt hat:

Auswandern nach Thailand – ein Interview mit David Seffer

Aber es gibt auch etliche gute und vor allem informative Videos von Aussteigern, die ihren Traum vom Auswandern nach USA, Auswandern nach Kanada oder in komplett andere Regionen dieser Welt in die Tat umgesetzt haben:

Auswandern nach Thailand und Co. – die besten Videos

 

 

Über Markus Dan

Baujahr 1970 ist Markus Dan seit über einem Jahrzehnt im Beratungswesen tätig: Hauptsächlich für große Unternehmen, Banken, Versicherungen, aber auch für KMUs und Privatpersonen. Im Rahmen dieser Tätigkeiten und auch basierend auf seiner Erfahrung im Heer hat er sich auch sehr intensiv mit verschiedenen Methoden der Verhaltensänderung beschäftigt: Dinge wie NLP, Rhetorik- und Verkaufsschulungen als auch stärkere Dinge wie Hypnose, klassischen Konditionierung und mehr. Die letzten Jahre gehörten immer mehr Klein- und Mittelbetriebe sowie Einzelunternehmer und Selbstständige zu seinen größten “Fans”, da er ein spezielles Unternehmens-Erfolgsprogramm entwickelt hat, dass auf den Prinzipien der Hypnose, der Konditionierung und noch einiger anderen Tricks in den Bereichen Profitmaximierung und Neukundengewinnung besteht und speziell für diese Zielgruppe zugeschnitten ist. Derzeit lebt er mit seiner Familie in Malaysia. www.markusdan.com

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Ein Kommentar

  1. T. Schnötzinger

    Hallo,

    hätten Sie ein paar Tips fürs Auswandern nach Indien? Möchte dort f. 4 Jahre hin. Kann mein Haus in der Zeit vermieten, muß nur noch den Mieter finden, lol…

    Ist es überhaupt legal, denn die meisten Staaten verlängern keine Visa nach 6 Monaten?

    LG!

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