Flat Tax – kurz gesagt

Jedes Jahr im Mai beginnt wieder der Stress, wenn wir auf den letzten Drücker unsere Belege zusammensuchen, um noch schnell die verhasste Steuererklärung abzugeben. Das Thema Finanzamt und Steuern gefällt uns überhaupt nicht. Das liegt aber nicht nur daran, dass wir Geld an den Staat zahlen müssen. Es liegt auch daran, dass die Steuererklärung verdammt kompliziert ist. Das muss aber nicht so sein. Flat Tax ist die Antwort.

Was ist eine Flat Tax?

Eine Flat Tax ist ein Steuersystem, bei dem alle Menschen den gleichen Steuersatz zahlen, unabhängig davon, wie viel Geld sie verdienen. Das bedeutet schlicht und ergreifend, dass Menschen mit 10,000 Euro Einkommen den gleichen Steuerbetrag zahlen wie Menschen mit 1 Million Euro Einkommen. 

Die Befürworter der Flat Tax argumentieren, dass diese alle Arbeitenden dazu ermutigt, ein höheres Einkommen zu erzielen, ohne fürchten zu müssen, dafür bestraft zu werden. Denn ein höherer Steuersatz für Viel-Verdiener ist nichts anderes als eine Strafe. Kritiker hingegen sagen, dass ein Flat Tax-Satz Menschen mit geringem Einkommen das Leben schwerer macht, weil sie mit weniger Geld auskommen müssen. Diese Kritik ist schnell widerlegt. Denn es kommt auf den Steuersatz an. Ist er niedrig, haben auch Menschen mit geringem Einkommen keine Probleme.

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Wer hat die Flat Tax erfunden?

Flat Tax
Alvin Rabushka und Robert Hall gelten als die Erfinder der Flat Tax.

Die Einheitssteuer wurde erstmals 1981 von den Stanford-Wissenschaftlern Alvin Rabushka und Robert Hall vorgeschlagen. Ihre Idee war, das existierende Steuersystem verständlicher machen, indem die progressive föderale Einkommensteuer durch eine niedrige, einfache Flat Tax ersetzt wird. Die Wissenschaftler waren der Meinung, dass eine Flat Tax die gerechteste, effizienteste, einfachste und praktikabelste Methode der Steuererhebung sei. Alle profitieren davon – sogar der Staat, weil er dann Beamte einsparen kann für die komplizierte Abwicklung der Einkommenssteuer. Die Flat-Tax ist nicht mit der Vermögenssteuer zu verwechseln!

Der Artikel dieser beiden Wissenschaftler mit dem Titel “Vorschlag zur Vereinfachung unseres Steuersystems“ erschien im Wall Street Journal. Er enthielt das Bild einer Postkarte, die zum Symbol der Flat Tax-Bewegung wurde. Die im Artikel vorgeschlagene Vereinfachung der Steuer würde es einem Unternehmen oder einer Privatperson ermöglichen, eine Steuerklärung abzugeben, die so kurz ist, dass sie auf eine Postkarte passt.

Die erste Welle an Ländern die eine Flat Tax eingeführt haben, beinhaltete die drei baltischen Länder in den Jahren 1994-1995. Es folgte eine zweite Welle an Ländern, darunter Russland, Serbien, die Ukraine und die Slowakei. 

Keines der oben genannten Länder hat jedoch eine 100-prozentig einfache Steuerstruktur eingeführt. Es gibt immer noch eine Reihe von Steuertabellen, die vom Idealfall des “einzigen Steuersatzes für alle” abweichen. Aber im wesentlichen folgen die genannten Länder dem zugrunde liegenden Prinzip. Es gibt nur wenige Unterschiede zwischen den einzelnen vereinfachten Steuersystemen, unter anderem die Höhe des Grundfreibetrags, die Höhe der gesetzlichen Steuersätze für Privat- und Unternehmenseinkommen und die Definition der Steuerbemessungsgrundlagen.

Positive Erfahrungen mit der Flat Tax

Mit Stand 2022 haben bereits 29 Länder ihr Einkommenssteuer-System auf eine vereinfachte Steuererklärung umgestellt. Die prominentesten europäischen Vertreter sind Russland, Ungarn, Rumänien, Serbien, Estland, Lettland und Litauen.  

Flat Tax

Die Flat Tax in Russland ist die am meisten untersuchte Steuer, was mindestens zwei Gründe hat: Russland ist, gemessen am Bruttoinlandsprodukt, der Landfläche und der Bevölkerung das größte Land mit einer Flat Tax. Russland verfügt auch über ziemlich gut archivierte Datensätze. Das macht es zu dem perfekten Kandidaten, um zu untersuchen, wie sich die Flat Tax auf die Wirtschaft auswirkt. Die russische Flat Tax hat auf Anhieb funktioniert. Die Wirtschaft wuchs, und die Regierung erhielt sogar mehr Steuergelder, weil einerseits Steuerhinterziehung nicht mehr so einfach war und weil die das Steuern-Zahlen viel einfacher wurde Einige Beispiele für einheitliche Steuersätze:

Russland arbeitet seit 2021 mit zwei Steuersätzen: 13 Prozent für Normal-Verdiener und 15 Prozent für Viel-Verdiener. Serbien nimmt einheitlich 14 Prozent, die Slowakei 19 Prozent, die Ukraine 13 Prozent. 

Unter denjenigen, die eine Flat Tax eingeführt haben, besteht Einigkeit darüber, dass dieses neue Steuersystem einfach zu verwalten ist. Da es nur eine Form der Besteuerung gibt, wird alles nur einmal besteuert. Es besteht keine Notwendigkeit, mehrere Steuern zu zahlen.

Die “vereinfachte Steuererklärung” ist einerseits ein klarer Gegner von ungerechter und aufwendiger Besteuerung. Und andererseits wird wirklich jeder zur Kasse gebeten. Warum sollen Unternehmen und Einzelpersonen, die hohe Steuern zahlen, ihre Investitionen oder sogar ihr Einkommen opfern, um das zu zahlen, was andere Personengruppen zahlen sollten? Höhere Steuern für mehr Einkommen führen immer zu weniger Arbeitsplätzen in Unternehmen und zu einem Mangel an Motivation. 

Fazit

Vater Staat hat uns durch komplizierte Steuererklärungen das Leben unnötig schwer gemacht. Sein Ziel ist klar: er braucht mehr Geld. Aber wie wir eben gelernt haben, erreichen komplizierte progressive Steuersysteme nur das Gegenteil. Aber es gibt neben einer ungerechten Einkommenssteuer noch eine Reihe weiterer Gefahren, die auf unser Vermögen lauern.

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