Wie der Traum vom Eigenheim zum Horrortrip wird – wir decken auf!

Der Traum vom Eigenheim – fĂŒr den Großteil der BundesbĂŒrger steht dieser Wunsch ganz oben auf der persönlichen Bucket List. Die eigenen vier WĂ€nde besitzen und darĂŒber hinaus auch dadurch eine persönliche Sicherheit fĂŒr’s Alter zu haben, ist ein ausgesprochen verlockender Faktor fĂŒr viele Menschen.

Doch die RealitÀt entpuppt sich nicht nur enttÀuschend sondern zunehmend als echter Horrortrip!

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Die Aufwertung des Franken – ein deutsches Kreditproblem

So schön es sich fĂŒr die Schweizer anhört, so sehr haben deutsche und österreichische Banken – und mit ihnen deren Kunden, unter der Aufwertung des schweizer Franken zu leiden.

Die ursprĂŒnglich benötigte Summe, die oft genug gerade eben in die eigene Bauplanung hinein paßte oder sogar noch schön gerechnet wurde, ist auf einmal völlig ĂŒber den Haufen geworfen: Ein Loch entsteht, das nachfinanziert werden muss: 900 Millionen Euro mĂŒssen deutsche HĂ€uslebauer dadurch zusĂ€tzlich berappen; weiß Gott kein Pappenstiel!

Sich dermaßen bei der Bank zu versklaven verhindert flexible Schritte auch auf dem Arbeitsmarkt: Mit dieser Kostenstruktur im Nacken macht es sich niemand leicht, einen ungeliebten Job zu kĂŒndigen, im Gegenteil: Die Menschen arbeiten sich kaputt.

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Eigenheim Kosten

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Schmalhans-KĂŒche

Ob sich nun der Architekt verkalkuliert hat, nachtrĂ€gliche Kosten sich entwickelt haben oder die Finanzierung an sich auf recht wackeligen FĂŒssen steht, der Tisch ist nach dem Hauskauf bei Weitem nicht mehr so reichlich gedeckt wie zuvor.

Zu gefahrvoll hĂ€ngt das Damokles-Schwert der Zwangsversteigerung ĂŒber den Köpfen. Die so erzwungenen Sparmaßnahmen schmĂ€lern die LebensqualitĂ€t – auch wenn das schöne eigene Haus, das ja noch gar nicht Ihr eigenes ist, RealitĂ€t geworden ist.

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Pfusch am Bau

Das HĂ€uschen steht – nur Sie dĂŒrfen nicht hinein. Pfusch am Bau hast schon mehr als eine Familie sowohl finanziell als auch gesundheitlich und nervlich ruiniert. Allein im Neubau-Bereich sind lt. Dekra Studie mehr als 1,4 Milliarden an SchĂ€den entstanden.

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Energie(spar)haus ein Flop

Es hört sich toll an, ein Energiesparhaus zu bauen oder ein gekauftes per energetischer Sanierung in ein Solches zu verwandeln.

Gerade die permanent steigenden Energiekosten zu senken, hat viele Eigenheimbesitzer dazu verleitet, energetische Sanierungen vorzunehmen bzw. sich fĂŒr ein Energiesparhaus zu entscheiden.

Doch die Einsparungen zeigen nicht das, was versprochen worden ist. Bei mehr als einem Viertel fielen die Auswirkungen mit 24-28 % so gering aus, dass sich die Kosten demgegenĂŒber nicht gelohnt haben.

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Kreditberatung Banken – es hĂ€tte auch anders gehen können!

Wenn Sie sich an die Kreditberatung Ihrer Bank erinnern, haben diese Ihnen jemals etwas von „endfĂ€lligen Krediten“ in Kombination mit einem Dachfonds erzĂ€hlt? Nein? Sehen Sie, wer mag da noch wirklich glauben, dass es eine bedarfsgerechte Beratung war?

EndfĂ€llige Kredite sind genau das, was der Name schon sagt: Sie werden erst zum Schluß fĂ€llig, die Zahlungen fließen wĂ€hrend der Laufzeit in einen seriösen Dachfonds – und zum Ende erhalten Sie nicht nur die komplette Tilgungssumme, sondern darĂŒber hinaus auch noch einen Überschuss ausbezahlt!

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Nervliche Belastung und der Haussegen

Stress in der Hausbau-Phase, möglicherweise auch viele Eigenarbeiten, dazu die hohe finanzielle Belastung – der Beziehung geht es gerade in bzw. nach dieser Zeit gar nicht gut. Viel zu kurz ist sie gekommen, und auf einmal ist auch noch viel mehr Platz, sich aus dem Weg zu gehen. Jeder hat seinen Hobbyraum bekommen, die Entfremdung wird immer grĂ¶ĂŸer. Auf einmal ist der andere ganz weit weg, die Ehe wird Geschichte.

Doch jetzt geht es erst richtig los; der Streit um’s Haus in den Scheidungsverhandlungen lĂ€ĂŸt so manchen Anwalt sich die HĂ€nde reiben. WofĂŒr haben Sie jetzt so viel gebuckelt und riskiert?

Sie wollten gemeinsam alt werden in den eigenen vier WĂ€nden – nun ist entweder einer von beiden darin allein, oder das HĂ€uschen wechselt die Besitzer. Viel Kraft und Aufwand fĂŒr nichts und wieder nichts.

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Haus

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Wir bauen fĂŒr die Kinder

Sicher, ein Haus mit zwei Kinderzimmern kommt heutzutage nicht viel teurer als eine Wohnung mit 5 Zimmern. Aber ist es den Aufwand wirklich wert, sofern Sie es unter dem Gesichtspunkt bauen, es den Kindern hinterlassen zu wollen?

Diese suchen sich ihr eigenen Wege in der Welt, nur ein Bruchteil der Kinder wohnt, lebt und arbeitet im selben Ort wie die Eltern! Und wenn es tatsĂ€chlich dann mal soweit ist, dass Sie Ihr HĂ€uschen vererben wĂŒrden, haben viele Kinder lĂ€ngst ein Eigenes.

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Beschwerliches Alter

Viele bauen oder kaufen sich ihr Haus als Altersvorsorge – aber passt es dann ĂŒberhaupt noch zu ihren BedĂŒrfnissen und Möglichkeiten? Wie oft sind Menschen im Alter nicht mehr so mobil?

Ein Schlafzimmer im ersten Stock kann dann eine echte Barriere sein. Dazu wird auch in jĂŒngeren Jahren nicht daran gedacht, barrierefrei zu bauen. Ob es nun die BĂ€der oder die TĂŒrrahmen selbst betrifft, hier zeigt sich spĂ€ter, dass der Gedanke ans Alter nicht wirklich durchdacht wurde.

Dazu die vielen Arbeiten in und am Haus! Die Überforderung durch die Pflege großer RĂ€umlichkeiten, des Gartens und der Instandhaltung des Hauses ist wirklich nicht zu unterschĂ€tzen.

Auch sollte nicht vergessen werden, wie viele Ă€ltere Personen sich fĂŒr betreutes Wohnen entscheiden oder der Weg direkt ins Altersheim unumgĂ€nglich ist.

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Fazit: Das ganze Leben geknĂŒppelt – fĂŒr was?

Die ganzen Entbehrungen, das ganze Sparen, die Urlaube, die sich viele in jĂŒngeren Jahren vorenthalten haben oder schlichtweg sich nicht leisten konnten, hat es sich wirklich gelohnt, das ganze Leben sich selbst wirklich hinten an zu stellen, nur um im Alter ein Haus zu besitzen, mit dem die wenigsten dann noch etwas anfangen können?

Überlegen Sie es sich gut: Schließlich ist das Leben da, um gelebt zu werden!

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Quellen: dasinvestment.com; welt.de; vzbv.de; bianca4444.wordpress.com
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