Freelancer und ihr Preis – wie viel sind Sie wert?

Reden wir doch mal über Geld. Über Verdienst, Einkommen, Honorar. Eine der schwersten Übungen für Selbständige ist das Ermitteln, was ihre Arbeit und demnach sie selbst denn so wert sind. Wie finden Sie als Auftraggeber oder auch als Freiberufler nun Ihren Preis, um am Markt Bestand zu haben?

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Undurchsichtigkeit des Marktes

Besonders im Freelancer-Bereich der Freiberufler finden sich kaum verwertbare Angaben zum Preis oder Wert der angebotenen Aufträge. Natürlich ist es oft auch eine sehr individuelle Anforderung, die dadurch erst den Umfang eines Auftrags ergibt. Also kann man schlecht vorweg sagen, dass eine Tätigkeit den Preis xy hat.

Eine Homepage kann Sie 50 EUR kosten – oder 3.400 EUR. Im letzten Fall ist der komplette Bereich Suchmaschinenoptimierung ebenso bereits enthalten, wie das Umprogrammieren individueller Bestandteile der Seite.

Im ersten Fall bekommen Sie zwar eine Seite als Grundlage erstellt, aber von Text über Konzept und Bildern haben Sie selbst kreativ zu werden – so Sie es denn können.

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Sicherheiten schaffen

Gerade als Selbständiger ist es wichtig, so konkret wie möglich einen Kostenplan zu erstellen, was monatlich als Einkommen benötigt wird – inklusive Gewerbesteuer und Abgaben an den Fiskus.

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Geschäftsmann telefoniert mit vielen Telefonen

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Natürlich gehören dazu auch Rücklagen für Krankheits-Zeiten, in denen Sie kein Einkommen erzielen können; auch an später muss gedacht werden, wenn Sie in Rente gehen möchten. Auf diese Weise ergibt sich bereits ein ungefährer Stundenlohn – es sei denn, Sie arbeiten zum Beispiel im kreativen Bereich oder auch im Heil-Bereich.

Hier geht es weniger um den Tausch „Zeit gegen Geld“ als um das Ergebnis: Wenn Sie Schmerzen haben, bezahlen Sie jemandem dennoch gerne 500 EUR für 5 Minuten Aufwand, sofern dieser Sie von Ihrem Schmerz erlöst, oder?

Ähnlich verhält es sich mit der Kreativ-Branche: Eine gute Idee, mitreißend umgesetzt, kann in Minuten entstehen (auch wenn oft die unbewusste Beschäftigung mit dem Thema bereits einige Zeit in Anspruch genommen hat).

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Den eigenen Wert kennen

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selbstbewusst

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Das Wort Selbstwert-Gefühl kommt nicht ohne Grund hier ins Spiel: Viele Menschen verfügen zwar über ein großes Selbstbewusstsein, aber das deckt sich keinesfalls auch immer mit dem Selbst-Wert.

Hier können große Blockaden vorherrschen, die oft genug noch aus Kindertagen bestehen: Wer in seinem Wert als Kind, Teenager und junger Erwachsener häufig wenig Achtung und wertschätzendes Feedback erhalten hat, mag sich zwar darüber bewusst sein, was er kann und was ihn und seine Arbeiten ausmacht, aber wie wertvoll das ihn und seine Tätigkeit macht, ist völlig im Unklaren.

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Verkaufen Sie sich nicht unter Wert

Abrechnungen können wie schon erwähnt nach unterschiedlichen Kriterien erfolgen: Stundenlohn, Festpreis, Arbeitsaufwand wären als Solche hier einmal zu nennen.

Darüber hinaus gibt es aber auch reichlich Mischformen daraus, woran zu erkennen ist, warum es auch anderen Freischaffenden schwierig ist, pauschale Aussagen über ihr Honorar zu machen.

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Preis-wert

Ein wirklich wichtiger Punkt, der mit dem Selbstwert zusammen hängt, ist hier der Begriff „preiswert“.

Wenn wir uns das Wort einmal genau ansehen, dann bedeutet es, dass das, was wir tun, seinen Preis wert ist. DAS genau gilt es zu vermitteln – sei es mit Entwürfen, Konzepten oder ähnlichem. Dem zukünftigen Auftraggeber soll der Eindruck vermittelt werden, dass das, was wir machen und ihm bieten, das Geld auch tatsächlich wert ist.

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Computer

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Und auch die Zeit, diese Konzepte aus zu arbeiten, die Vor-Besprechungen mit dem potentiellen Auftraggeber – all das will berücksichtigt werden in der Angebotserstellung.

Hier liegt natürlich auch immer ein gewisses Risiko, für nichts gearbeitet zu haben, wenn es dem Interessenten so gar nicht zusagt. Auch so etwas sollte als „Pauschale“ in andere Aufträge mit einfließen.

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Buchführung, Akquise und Co.

Und was ist mit den ganzen Zeiten, die Sie für Steuerberater, Buchführung und Kundenakquise benötigen? Sie als unbezahlte Zeit zu sehen, wäre auf jeden Fall der falsche Weg. Grob betrachtet müssen Sie das anderthalb-fache eines Angestellten verdienen, um kostendeckend zu arbeiten.

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Feilschende Kunden

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Auch, wenn wir hier nicht auf einem orientalischen Basar sind: Es ist leider viel zu oft der Fall, dass Auftraggeber versuchen zu feilschen.

Hier springt unter anderem auch wieder Ihr Selbstwert mit in den Ring: Wenn Sie wissen, was Sie und Ihre Arbeit wert sind, was Sie von den Mitbewerbern unterscheidet und was diese für ihre Tätigkeit verlangen, umso besser sind Sie argumentativ aufgestellt. Entweder dem Klienten sind diese Punkte entsprechend wichtig, oder Sie bieten zum Beispiel kleinere Service-Einheiten ohne Aufpreis mit an, bleiben aber bei Ihrem Preis.

Es gibt nun einmal einen Faktor X, den Sie benötigen, um kostendeckend Arbeiten zu können, da führt kein Weg drum herum.

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Mehrere Angebote erleichtern die Wahl

Kennen Sie das möglicherweise auch? Ihnen werden von einem Produkt drei verschiedene Modelle in drei verschiedenen Preisebenen angeboten. Hier ist es meist nicht mehr die Frage, ob überhaupt gekauft wird, sondern nur noch, welches Paket das Richtige ist.

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Planen

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Gerade wenn Sie Vorarbeiten haben, gehen Sie auf Nummer sicher und nehmen dieses als Basis „Konzeption und Entwurf“ für einen Fixpreis mit in die Aufstellung auf.

Dann lassen Sie drei unterschiedlich ausgebaute Modelle folgen und benennen jeweils die entscheidenden Unterschiede, die die Preissprünge erkären.

So haben Sie die Möglichkeit, dass Sie zumindest das Basis-Modell mit Ihren Vorarbeiten vergütet bekommen, als dass jemand Ihre Ideen einfach „klaut“.

Heute in Zeiten, in denen sehr genau auf‘s Urheber-Recht geschaut wird, ist es leicht nachweisbar, wer der Urheber eines Textes ist – selbst, wenn er in leicht abgewandelter Form später vom Beinahe-Auftraggeber verwendet wird.

Das kann – und wird – ihn teuer zu stehen kommen, teurer als das Basis-Modell gewesen wäre…

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Statt Preise zu senken, besser verkaufen

Bleiben Sie im Gespräch, auch wenn jemand Ihren Preis drücken will. Auch hier sollten Sie unbedingt eher Zusatz-Arbeiten anbieten, als Ihre Preise zu senken.

Verstärken Sie Ihr Verkaufstalent, es gibt schließlich gute Gründe dafür, dass der Auftraggeber mit Ihnen bereits im Gespräch ist. Lernen Sie, verstärkt die Vorzüge, die der Auftraggeber von der Arbeit mit Ihnen hat, heraus zu stellen.

Legen Sie den Finger in die Wunden und streuen noch etwas Salz nach – und dann bieten Sie genau die passende Lösung als Baustein-Paket an.

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Qualität und Service

Sie selbst kennen Ihr Angebot und Ihre Kunden am Besten. Wenn diese bisher überzeugt und begeistert sind, dann können Sie sicher sein, dass das Preis-Leistungs-Verhältnis bei Ihnen stimmt. Andernfalls arbeiten Sie daran, Qualität und Service zu verbessern.

Sichern Sie sich so oft wie möglich Testimonials zufriedener Kunden, die Sie auf Ihrer Homepage präsentieren. Das untermauert zusätzlich Ihren Wert – denn zufriedene Kunden lügen nicht.

Es gibt so viele Faktoren, die den persönlichen Erfolg aus machen und beeinflussen können. Ganz sicher gehört es dazu, seinen eigenen Wert und den seiner Arbeit zu kennen. Es gibt noch weitere Möglichkeiten, Ihren Erfolg positiv zu beeinflussen:

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Quelle: karrierebibel.de; laurentiumihai.ro
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