Sind Sie ein moderner Sklave? 7 Gründe, die dafür sprechen

By on 06.05.2015

Da leben wir nun in Zeiten, die freier eigentlich nicht sein könnten, aber fühlen Sie sich auch so? Nutzen Sie tatsächlich all die Freiheiten und Möglichkeiten, die Ihnen das Leben heute alle bieten kann? Falls Sie in diesem Punkt Zweifel haben, können Sie gewiss sein, dass Sie ganz sicher in dem einen oder anderen Punkt versklavt sind. Finden Sie es heraus!

1. Immer erreichbar: Sklaventreiber Handy

Nein, die meisten von uns werden von niemandem dazu gezwungen, die Dinger ein zu stecken, permanent dabei zu haben und immer und überall erreichbar zu sein – aber wir tun's trotzdem.

Und was tun wir uns damit an? Angefangen bei dem Gefühl (und der Tatsache), nicht mehr abschalten zu können und immer irgendwie auf dem Sprung zu sein, bis hin zu dem Gefühl, kontrolliert zu werden, ist alles dabei.

Kein Wunder, kann ein Telefon heute doch auf eine Genauigkeit von 2m hin geortet werden...

Handy

2. Mein Haus, mein Auto, mein Boot- die Konsum-Falle

Sobald das erste richtige Geld auf's Konto fließt, sind auch sofort die Wünsche da, aber nicht nur die: Ihre Hausbank reißt sich regelrecht ein Bein aus, um Ihnen mit einem Kredit bei der Wunscherfüllung zu helfen.

Und bei noch einer und noch einer – und eh Sie sich versehen, buckeln Sie Ihr ganzes Leben nur noch, um Ihre Altlasten ab zu tragen. Netter Zug, liebe Banken... 

3. Mein Chef – das ganz besondere Wesen

Chefs sind so eine Spezies für sich, aber das wußten Sie sicherlich schon. Egal, ob Sie mit Ihrem Chef klar kommen, über eines sollten Sie sich im Klaren sein: Laut Arbeitsvertrag verpflichten Sie sich, Ihre gesamte Arbeitskraft zum Wohle dessen Firma einzusetzen.

Wie wäre es statt dessen, Ihre Arbeitskraft zu Ihrem eigenen Wohl zu nutzen?

Ganz besonders hart sind die getroffen, die für eine Zeitarbeits-Firma arbeiten. Noch nie gab es eine perfidere Personifizierung des altertümlichen Sklaventreibers, denn die Löhne, die dort gezahlt werden, verdienen diese Bezeichnung beim besten Willen nicht.

Dazu werden die Beschäftigten behandelt wie der letzte Dreck – da ging es manchem Sklaven früher besser!

4. Facebook / Internet – geht es noch ohne?

Sie merken es oftmals schon in der Firma, aber auch für Viele zuhause geht beinahe die Welt unter, wenn das Internet nicht funktioniert.

Um Gottes Willen, was sollen Sie denn jetzt bloß den ganzen Abend, das ganze Wochenende lang anfangen? Es kommen keine Mails von Freunden rein, Sie selbst können auch keine verschicken; keine Musik über Youtube oder Spotify hören – Welt, Du kannst so grausam sein!

5. WOW, Sims, Assasins Creed- Wenn Spiele das Leben ersetzen

Nun mal ganz ehrlich Hand auf's Herz: Wieviel Zeit verbringen Sie so tagein, tagaus mit Ihrem PC-Lieblingsspiel? Und wie sieht es aus, wenn Sie Urlaub haben?

Viele haben tatsächlich bereits ihr Leben gegen eines im Cyberspace ausgetauscht. Ob es sich beeinflussbarer anfühlt, möglicherweise die Erfolgschancen von ihnen dort größer empfunden werden als im realen Leben – Spielsucht ist einer der schlimmsten Sklaventreiber der Neuzeit.

Zocken

6. Sklaven der Uhr(Zeit) – lassen Sie's doch auch mal laufen!

Irgendwann mit 6 oder sieben lernen wir die Uhr zu lesen und sind dann wahnsinnig stolz darauf, dass wir es können. Ein buntes Uhrwerk schmückt das zarte Handgelenk und wir lernen, uns zu festen Zeiten an vereinbarten Treffpunkten einzufinden.

Wir legen das Zeiteisen nur noch zum Duschen oder Baden ab – wenn überhaupt. Der Blick auf die Uhr, meist in ziemlich gehetztem Zustand, ist uns zur zweiten Natur geworden.

Selbst dann, wenn wir alle Zeit der Welt haben, haben wir erstens das Gefühl, genau DAS nicht zu haben und bestätigen uns permanent durch eben diesen gewohnten Blick auf die Zeitanzeige.

Warum lassen Sie nicht einfach am Wochenende die Uhr auf dem Nachttisch liegen? Was sollte denn schlimmsten Falls passieren?

7. Drogen, Alkohol – Sucht sucht!

Eine ganz fatale Tendenz: Die empfundene Leere, Hetze und den Druck zu normalisieren, indem Alkohol und Drogen zum Ausgleich eingesetzt werden.

Sie tun nur so, als ob sie das Leben schöner und leichter machen, aber das ist ein echter Trugschluß! Das Leben schöner und leichter machen können nur Sie – indem Sie Verantwortung für Ihr Leben übernehmen, aktiv werden und es auch aktiv mit Menschen, Dingen und Erlebnissen füllen, die Ihnen zeigen, dass Sie neben dem ganzen Roboter-Tum überhaupt noch leben!

Also wagen Sie es, machen Sie sich auf, sich und Ihr Leben zu entdecken.

Quellen: derwesten.de; krony.de

About Sabine Dreßler

Sabine C. Dreßler ist die Inhaberin von Flow‘n grow! Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht, sowohl Privatmenschen als auch Firmen erfolgreich nach vorne zu bringen, indem der Weg vom „Höher, schneller, weiter"-Prinzip weg hin zu mehr Flow und vor allem mehr Dialog führt. Nebenbei lässt sie ihrer kreativen Ader freien Lauf, indem sie Werbetexte und Blogs schreibt, bewegt sich gern in der Natur, und interessiert sich als bekennender Scanner für Gott und die Welt.

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